Die perfekte KI-Geschichte, nur leider nicht wahrErstpublikation in: Die Zeit online, 11.03.2026
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Zusammenfassungen
Die Geschichte ist auch einfach zu verlockend: Künstliche Intelligenz (KI) bezahlt jetzt Menschen, um Arbeiten in der physischen Welt zu erledigen. Das Werkzeug wird zum Auftraggeber! Und wow, Hunderttausende Menschen bieten auf einer Plattform den Bots schon ihre Dienste an! Medien und Social-Media-Autoren auf der ganzen Welt haben in den vergangenen Wochen diese Erzählung wiederholt. Gerne ergänzt mit großen Thesen zum KI-Weltuntergang oder raunenden Fragen zu "einer völlig entfremdeten Zukunft".
Nur: Sie alle sind einem Betrug aufgesessen. Man muss die Plattform RentAHuman nur einmal genauer anschauen, um zu ahnen, dass dort praktisch ausschließlich Menschen aktiv sind. Angeblich sollen dort selbstständig agierende KI-Bots – sogenannte Agenten – nach Menschen suchen, damit diese Aufgaben in der physischen Welt erledigen. Aber wer dort als Mensch ein Profil eröffnet und anheuern möchte, erlebt: nichts. Auch wer aktiv die Jobangebote durchblättert – vielleicht hilft ja eine Initiativbewerbung –, sieht nur Inserate von Menschen. Die vergeben Quatschaufträge ("Bring mir heute um 19 Uhr eine Cola") oder suchen willfährige Helfer für Geldwäsche. Gibt es hier überhaupt KI-Agenten?
Die Recherche bestätigt den Verdacht: Die ZEIT konnte Zahlen aus den internen Systemen der Plattform einsehen. Darin ist kein einziger tatsächlich abgewickelter Auftrag von einem KI-Agenten an einen Menschen zu finden.
Von Eva Wolfangel im Text Die perfekte KI-Geschichte, nur leider nicht wahr (2026) Nur: Sie alle sind einem Betrug aufgesessen. Man muss die Plattform RentAHuman nur einmal genauer anschauen, um zu ahnen, dass dort praktisch ausschließlich Menschen aktiv sind. Angeblich sollen dort selbstständig agierende KI-Bots – sogenannte Agenten – nach Menschen suchen, damit diese Aufgaben in der physischen Welt erledigen. Aber wer dort als Mensch ein Profil eröffnet und anheuern möchte, erlebt: nichts. Auch wer aktiv die Jobangebote durchblättert – vielleicht hilft ja eine Initiativbewerbung –, sieht nur Inserate von Menschen. Die vergeben Quatschaufträge ("Bring mir heute um 19 Uhr eine Cola") oder suchen willfährige Helfer für Geldwäsche. Gibt es hier überhaupt KI-Agenten?
Die Recherche bestätigt den Verdacht: Die ZEIT konnte Zahlen aus den internen Systemen der Plattform einsehen. Darin ist kein einziger tatsächlich abgewickelter Auftrag von einem KI-Agenten an einen Menschen zu finden.
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Geldwäscherei
, Geschichte
, Künstliche Intelligenz (KI / AI) artificial intelligence
, rentahuman
, Weltuntergang
, Zukunft future
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Beat und dieser Text
Beat hat Dieser Text erst in den letzten 6 Monaten in Biblionetz aufgenommen. Er hat Dieser Text einmalig erfasst und bisher nicht mehr bearbeitet. Beat besitzt kein physisches, aber ein digitales Exemplar. Eine digitale Version ist auf dem Internet verfügbar (s.o.). Aufgrund der wenigen Einträge im Biblionetz scheint er es nicht wirklich gelesen zu haben. Es gibt bisher auch nur wenige Objekte im Biblionetz, die dieses Werk zitieren.


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