Mündigkeit als Ziel der (Subjekt-)Bildung der pädagogischen Praxis?Zum subjektivierungstheoretischen Potenzial schulischer Praktiken in einer Kultur der (Post-)Digitalität
Lara Karpowitz, Barbara Vollmer
Zu finden in: Becoming Data – Pädagogische Implikationen postdigitaler Kultur (Seite 229 bis 247), 2024
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Zusammenfassungen
The integration of subjectivation theory into media-theoretical studies of teaching has revealed how media as independent actors influence knowledge, its acquisition and the resulting position(ing) of school actors. Recent analyses show the potential of media actors in teaching practice and the associated negotiation of scope for action beyond traditional teaching actors. School is to be understood as a safe place that, in view of their vulnerability, should enable pupils to participate in society in a responsible and independent democratic manner through education. They need to be protected from influence and manipulation. The article discusses maturity as a goal of school activities in a culture of (post-)digitality and uses an empirical example to show how the (un)mature subject can specifically counter the potential impact of digital media in order to consciously take up their own positions in a culture of (post-)digitality and to secure the social-democratic participation of pupils as a central function of school (cf. Fend 2009).
Von Lara Karpowitz, Barbara Vollmer im Text Mündigkeit als Ziel der (Subjekt-)Bildung der pädagogischen Praxis? Die Integration der Subjektivierungstheorie (Geimer 2020) in medialitätstheoretische Untersuchungen von Unterricht hat offenbart, wie Medien als eigenständige Akteure (Engel und Karpowitz 2021) Wissensbestände, deren Erwerb und die daraus resultierenden Position(ierung)en schulischer Akteur:innen beeinflussen. So zeigen rezente Analysen (Bettinger 2021) das Potenzial medialer Akteure in der Unterrichtspraxis und die einhergehende Verhandlung von Handlungsspielräumen jenseits traditioneller Akteure von Unterricht auf. Schule ist als sicherer Ort zu verstehen, der Schüler:innen angesichts ihrer Vulnerabilität mittels Bildung zur mündigen und selbstständigen demokratischen Teilhabe an der Gesellschaft befähigen soll (Karutz et al. 2022). Sie bedürfen hierzu des Schutzes vor Beeinflussung und Manipulation (Müller und Kammerl 2022; Rettiens 2022). Der Artikel diskutiert Mündigkeit als Ziel schulischer Handlungen in einer Kultur der (Post-)Digitalität und zeigt auf, wie das (un-)mündige Subjekt dem Wirkungspotenzial der digitalen Medien gezielt begegnen kann, um so in einer Kultur der (Post-)Digitalität eigene Positionen einzunehmen und die gesellschaftlich-demokratische Teilhabe der Schüler:innen als zentrale Funktion von Schule (Fend 2009) zu sichern.
Von Lara Karpowitz, Barbara Vollmer im Text Mündigkeit als Ziel der (Subjekt-)Bildung der pädagogischen Praxis?
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